Am Sonntag, dem 16. Oktober 2005 feierte die Evangelische Kirchengemeinde Gemünd das zwanzigjährige Bestehen ihres Gemeindezentrums in Heimbach (Schönblick). Zu dem aus diesem Anlass in Heimbach gefeierten Zentralgottesdienst kamen Gäste aus Heimbach, Kall und dem gesamten Schleidener Tal hierher. Superindendent Hans-Peter Bruckhoff, Pfarrer Christoph Ude und Pfarrer i.R. Helmut Scheler erinnerten gemeinsam dankbar daran, dass die Gemeinde über ein Zentrum in Heimbach verfügen kann, welches in der heutigen Zeit sicherlich nicht mehr verwirklicht werden könnte. Dieses Gotteshaus ist 20 Jahre alt, während die Geschichte der Heimbacher Evangelischen beträchtlich älter ist, nachweislich schon fast 400 Jahre.

Eine zentrale Aussage in der Predigt von Superindendent Bruckhoff war ein Zitat von Dietrich Bonhoeffer: Wir müssen es ganz neu lernen, uns von Gott unterbrechen zu lassen.  Dieses Gotteshaus in Heimbach steht hier seit 20 Jahren als Unterbrechung unseres Alltages. Menschen haben hier ein Zuhause gefunden, die Trost gesucht haben, die mit ihren Fragen gekommen sind, die in ihrem Leben unbehaust waren.

Nachdem die Gäste sich anschließend bei herrlichem Herbstwetter im und um das Zentrum herum zur „Nachlese und Nachbereitung“ der Feier begegneten, referierte Pfarrer i.R. Scheler über den damaligen Kirchbau, der verwirklicht worden war, während er der zuständige Pfarrer gewesen ist. Zugleich erinnerte man sich daran, dass auch im Oktober 1985 ein junger Pfarrer namens Hans-Peter Bruckhoff seinen Weg in die Eifel gefunden hatte.

Das Bild zeigt Pfarrer i.R. Scheler bei seiner Schilderung im Kirchraum.

 

 

Foto: Walter Nehlich